Alternative Baumarten

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

auch Försterinnen sollten regelmäßig über ihren Tellerrand hinausschauen. Deswegen war ich letzte Woche mit der Interessensgemeinschaft Alternative Baumarten in Unterfranken in der Nähe von Würzburg unterwegs.

 

Dort sind die Niederschläge deutlich geringer als bei uns. In Normaljahren etwa 550 mm, in den Trockenjahren 2018-20 zum Teil nur 350 mm Niederschlag. Dazu noch 1-2 Grad höhere Durchschnittstemperatur als bei uns. Wir haben jede Menge Flächen angeschaut, wo die Bestände mit vielen alternativen Baumarten angereichert sind. Verschiedene Nüsse, Zedern, heimische Baumarten aus Gebieten, die jetzt schon deutlich wärmeres und trockeneres Klima haben als bei uns, Esskastanien, Baumhasel, Tulpenbaum, Platane, Flaumeichen, Zerreichen, Wildobst, andere Ahornarten, Türkische Tannen und Weihrauchzedern. Ich habe sehr viele neue Eindrücke gesammelt. Es war eine tolle Exkursion, die richtig Spaß gemacht hat. Ich habe auch viele Fotos gemacht und werde in weiteren Newslettern berichten.

Baumhasel

Hier schon mal ein Bild als Vorgeschmack:

 

Näheres in einem der kommenden Newsletter.

 

17jähriger Baumhaselbestand

So schöne Stammformen habe ich selten gesehen. Baumhasel ist bekannt für gute Formigkeit. 

 

Sie sollte nicht in größeren Stückzahlen ohne Nebenbestand eingebracht werden.

 

Als Mischbaumart sehr interessant.

 

Es gibt Erntebestände sogar in Bayern

 

Mit diesem Bild verabschiede ich mich für das nächste Jahr aus dem Revier.

Ich übernehme bei uns am Amt für ein Jahr die Stelle der Qualitätsbeauftragten für Förderung. Die Kollegin, die das normalerweise macht, geht am Mittwoch für ein Jahr in den Mutterschutz und Elternzeit. Ich werde sie vertreten. Newsletter wird es aber weiterhin geben, sofern ich Zeit dafür finde.

 

Das bedeutet für Sie einen neuen Ansprechpartner als Beratungsförster. Mein Kollege Steven Ernst (er ist schon seit letztes Jahr für die Gemeinden Germering, Alling und Schöngeising zuständig – die Waldbesitzer dort kennen ihn also schon) wird mich in dieser Zeit vertreten. Sie erreichen ihn unter 0152/09262659; 08141/3223-1622 oder steven.ernst@aelf-ff.bayern.de

 

Zudem möchte ich noch Werbung für eine Fortbildung der Kollegen Jürgen Belz und Sebastian Winter (WBV FFB) im Forstlichen Versuchsgarten Grafrath/Walderlebniszentrum machen:

Freitag, 19. Juni 2026 • 17:00 – 19:00 Uhr
Naturschutz im Wald

Was bedeutet eigentlich integrativer Waldnaturschutz? Welche Möglichkeiten haben Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen in ihren Wäldern etwas für den Artenschutz zu tun? Wie hilft die Waldbewirtschaftung der Biodiversität?

Wie sind Biotopbäume und Totholz in Punkto Verkehrssicherungspflicht zu bewerten. Was ist unbedenklich, wo muss gehandelt werden?

Was Sie schon immer über Waldnaturschutz und Waldschutzgebiete wissen wollten – auf der Exkursion durch den Wald besteht Gelegenheit nachzufragen.

Anmeldung:

Telefon: 08144 507

E-Mail: wez-grafrath@aelf-ff.bayern.de

 

Herzliche Grüße von Ihrer Försterin

anita.ottmann@aelf-ff.bayern.de.

Anita Ottmann

Forstrevier Fürstenfeldbruck
Revierleiterin


Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck
Kaiser-Ludwig-Straße 8 a
82256 Fürstenfeldbruck

 

Telefon +49 8141 3223-3050

Mobil 0173/3604062

Anita.Ottmann@aelf-ff.bayern.de
www.aelf-ff.bayern.de

 

Fotos und Text: Anita Ottmann